Halte den Augenblick sofort fest: in einem Notizbuch, einer Sprachnotiz oder einem Foto, damit die Energie nicht verpufft. Schreibe die Ausgangsfrage in einfachen Worten, benenne die betroffene Personengruppe und skizziere eine reale Situation. Ein Satz genügt, doch er muss schmerzen, damit er trägt.
Formuliere drei bis fünf offene Fragen, die deine wichtigsten Annahmen sanft herausfordern. Stelle dir vor, du interviewst die zukünftige Nutzerin: Was versucht sie jetzt bereits? Woran scheitert sie regelmäßig? Welche Umstände haben sie wirklich begeistert? Die Neugier schützt vor vorschnellen Lösungen und hält Möglichkeiten offen.
Lege eine winzige Zusage für morgen ab: maximal dreißig Minuten, klar abgegrenzt, sichtbar im Kalender. Beschreibe die Definition von „fertig“ für diesen nächsten Schritt, zum Beispiel drei Skizzen oder zwei Gespräche. Kleine, erfüllbare Versprechen bauen Vertrauen auf und verhindern, dass die Idee im Perfektionismus erstickt.
Wähle das Werkzeug, das du bereits beherrschst, um Reibung zu vermeiden. Wenn PowerPoint schnell ist, nutze es. Wenn Papier am besten fließt, fotografiere und verknüpfe die Bilder. Technik dient der Absicht, nicht umgekehrt. Jede eingesparte Minute fließt direkt in bessere Entscheidungen.
Nutze Platzhalter, realitätsnahe Texte und gefälschte Daten, damit die Interaktion glaubwürdig wirkt, ohne Backend. Wichtig ist, ob Menschen verstehen, was sie tun können, und ob sie den gewünschten Schritt gehen. Die Illusion dient dem Lernen, nicht der Täuschung, und wird transparent kommuniziert.
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